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Einzelthemen zu Gemeinschaft
 

Unsere Beziehung zur Gemeinschaft

ist im Alter noch wichtiger
Wo stehen Sie?
 
Sind Sie
ein aktives Mitglied der Gemeinschaft
oder
eher ein Passivmitglied
oder
gar ein sozialer Einsiedler?
 
 
Die Gemeinschaft mit unseren Angehörigen, Freunden und Bekannten gibt uns ein
Gefühl der Zusammengehörigkeit, der Sicherheit.
Eine Sicherheit, die gerade Senioren und Seniorinnen dringend brauchen.
 
Dies ist zum Teil auch noch der Fall mit uns nicht bekannten Menschen im gleichen Dorf, der Stadt, ja sogar eines ganzen Landes. Aber dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit nimmt ab mit der räumlichen Entfernung von uns selbst.
 
Je weiter weg von uns, je weiter entfernt von der Kerngemeinschaft,
also von der Familie oder dem Freundeskreis oder der Nachbarschaft
desto schwächer sind im Allgemeinen diese emotionalen Bindekräfte.
Es entsteht dann eine deutliche Trennungslinie
zwischen UNS und den ANDEREN.
 
Dies muss nicht zwingend so sein, ist es aber in den meisten Fällen.
Für diese Sicherheit und das Gefühl der Zugehörigkeit muss man auch etwas tun.
Deshalb sollte man die
Kontakte zu Menschen in der nächsten Umgebung
regelmässig pflegen. Das heisst, unsere Beziehung
zur Gemeinschaft im Alter aktiv gestalten
In echten Gemeinschaften helfen die Menschen einander
Sie kümmern sich umeinander
Um wen kümmern Sie sich?
Wer kümmert sich um Sie?

 
Alle halten sich an die Regeln des Zusammenlebens. So war es wenigstens noch bis vor nicht allzu langer Zeit. Heute driften aber auch viele Kerngemeinschaften in dieser Beziehung bedauerlicherweise und oft zu ihrem Nachteil immer mehr auseinander.
 
Jeder kümmert sich nur noch um sich selbst. Das ist nicht gut.
Eine Gemeinschaft ist stark, Allein ist man sehr viel schwächer - in fast allen Dingen.
 
Die Gründe dazu sind vielfältig. Die Auswirkungen eines Einsiedlertums sind allerdings nicht zum Vorteil des einzelnen Menschen. Die teils intensive Durchmischung einer Gemeinschaft durch Personen aus "fremden" Nationalitäten und Kulturen, mit "fremden" Wertvorstellungen und Ansichten hat auf die Veränderungen in einer Gemeinschaft grossen Einfluss, teilweise ganz klar auch negativen Einfluss.
Dies führt zu Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit.
 
Eine solche Durchmischung von aussen hat aber bei näherem Zusehen nicht nur negativen sondern oft auch positiven Einfluss. Für viele öffnen sich "Scheuklappen" und man erkennt, dass es auch anders geht, teilweise sogar noch besser als im gewohnten, alten Trott.
Wie dem auch sei,
ein Mensch als aktives Mitglied einer Gemeinschaft hat immer noch,
und vor allem
 
im konkreten
Notfall,
 
eine bessere Chance für Unterstützung und Hilfe,
als ein sozialer Einsiedler ohne Beziehung und Kontakte zu anderen Menschen.

 
 
Deshalb nochmals die
Empfehlung:

 
Kontakte pflegen ist
im dritten Alter
lebenswichtig
Die Alten kommen, zieht Euch warm an!
Vor nicht all zu langer Zeit hat eine über 94-jährige Australierin an der Universität von Adelaide einen Master-Abschluss in Medizin erworben. Phyllis Turner, eine Ururgrossmutter, hatte die Schule bereits mit zwölf Jahren verlassen und ihre Schulbildung erst fortgesetzt, nachdem sie sieben eigene Kinder sowie zwei Stiefkinder grossgezogen hatte. Mit 70 schrieb sie sich an der Universität von Adelaide ein, zwei Jahre später gewann sie ein Stipendium für ein Studienjahr an der University of California. Wieder in Australien, erwarb sie den Hochschulabschluss eines Bachelor, dann kam rund 20 Jahre später der Master hinzu.  
Quelle: NZZ
Empfehlung
Heute nutzen auch viele Senioren und Seniorinnen ein Mobiltelefon. Doch die kleinen Knöpfe auf den Dingern haben es in sich. Wie oft habe ich mich schon verwählt oder es kam irgend etwas anderes, was ich gar nicht wollte. Noch schwieriger ist es für ältere Menschen, die mit einem
Handtremor um gehen müssen, gleich welcher Ursache
 
Unser Tipp dazu:
Haben Sie Sich schon einmal das speziell für Senioren entwickelte

Handy für Senioren
angeschaut? Wir zeigen Ihnen ein paar Produkte und deren Besonderheiten auf http://www.senioren-handy.info
 
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01.08.2017
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