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Unsere Beziehung zur Gemeinschaft
ist von grosser Bedeutung

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Wo stehen Sie?
Sind Sie ein
aktives Mitglied der Gemeinschaft
oder eher ein
Passivmitglied
oder gar ein
sozialer Einsiedler?
In echten Gemeinschaften helfen die Menschen einander
Sie kümmern sich umeinander
Um wen kümmern Sie sich?
Wer kümmert sich um Sie?

 
Halten sich Alle an die Regeln des Zusammenlebens? So war es wenigstens noch bis vor nicht allzu langer Zeit. Heute driften aber auch viele Kerngemeinschaften in dieser Beziehung bedauerlicherweise und oft zu ihrem eigenen Nachteil immer mehr auseinander.
 
Man hat heute den Eindruck, dass Jeder sich nur noch um sich selbst kümmert. Schafft sich seine eigenen Regeln. Macht was er oder sie gerade will. Das ist nicht gut.
Die Gründe dazu sind vielfältig doch durchwegs negativ für die Gemeinschaft, auf die letzten Endes jeder irgendwann angewiesen ist. Vermeintlich positive Auswirkungen eines sozialen Einsiedlertums sind ein Trugschluss und längerfristig nicht zum Vorteil des einzelnen Menschen. Meine eigene Freiheit muss dort aufhören, wo die Freiheit der Anderen beginnt. Je mehr Freiraum der Einzelne für sich beansprucht desto weniger bleibt für Andere übrig.
Das schafft Aggressionen.
 
Die teils intensive Durchmischung einer Gemeinschaft durch Personen aus "exotischen" Nationalitäten und ideologisch "seltsamen" Kulturen, mit "unverständlichen" Wertvorstellungen und Ansichten die unseren eigenen diametral entgegengesetzt sind, hat auf diese Veränderungen in einer Gemeinschaft grossen Einfluss, teilweise ganz klar auch negativen Einfluss.
Auch das generiert Aggressionen und führt zu Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit.
 
Eine solche Durchmischung mit Menschen "von aussen" hat aber bei näherem Zusehen nicht nur negativen sondern oft auch positiven Einfluss. Für viele in der eigenen Gemeinschaft öffnen sich "Scheuklappen" und man erkennt, dass es auch anders geht, teilweise sogar noch besser als im gewohnten Trott. Es kommen neue Ideen zum Tragen.
Verallgemeinerungen weichen einer klareren Sicht auf das Individuelle.
 
Das Wichtigste: Eine Gemeinschaft ist stark, Allein ist man in vielen Dingen sehr viel schwächer.
Ein Mensch als aktives Mitglied einer Gemeinschaft hat immer noch, und vor allem im konkreten
Notfall, eine bessere Chance für Unterstützung und Hilfe, im Gegensatz zu einem sozialen Einsiedler ohne Beziehung und Kontakte zu anderen Menschen.
Heute nutzen auch viele Senioren und Seniorinnen ein Mobiltelefon um miteinander in Kontakt zu bleiben. Doch die kleinen Knöpfe auf den Dingern haben es in sich.
 
Wie oft habe ich mich schon verwählt oder es kam irgend etwas anderes, was ich gar nicht wollte. Noch schwieriger ist es für ältere Menschen, die mit einem
Handtremor gleich welcher Ursache, umgehen müssen.
 
Unser Tipp dazu:
Haben Sie Sich schon einmal ein speziell für Senioren entwickeltes

Handy für Senioren angeschaut? Wir zeigen Ihnen ein paar Produkte und deren Besonderheiten auf www.doro.ch
 
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Aktualisiert am: 25.01.2019
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Wozu all diese Fragen? Weil den Senioren und Seniorinnen die Gemeinschaft mit den Angehörigen, Freunden und Bekannten ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, der Sicherheit gibt. Ein Gefühl der Sicherheit auch in Notfällen nicht durchs Netz zu fallen. Ein Gefühl das Senioren und Seniorinnen gerade im fortgeschrittenen Alter dringend brauchen.
 
Das Gefühl einer relativen Sicherheit kann auch noch vorhanden Fall sein mit uns nicht direkt bekannten Menschen im gleichen Dorf, der Stadt, ja sogar eines ganzen Landes. Aber ein solches Gefühl der Zusammengehörigkeit nimmt mit zunehmender räumlicher Entfernung von unserem Wohnort rapide ab.
 
Je weiter weg von uns, je weiter entfernt von der Kerngemeinschaft, also von der Familie oder dem Freundeskreis oder der Nachbarschaft, desto schwächer sind im Allgemeinen diese emotionalen Bindekräfte. Es entsteht dann eine deutliche Trennungslinie
zwischen UNS und den ANDEREN.
 
Dies muss nicht zwingend so sein, ist es aber in den meisten Fällen. Für dieses Gefühl von Sicherheit, von Zugehörigkeit muss man selber auch etwas dazu beitragen. Senioren und Seniorinnen sollten in erster Linie die
Kontakte zu Menschen in der nächsten Umgebung regelmässig und sorgfältig pflegen. Nicht zuwarten bis die Anderen sich bewegen sondern unsere Beziehung zur Gemeinschaft im Alter aktiv gestalten. Gehen Sie auf andere Menschen in Ihrer eigenen Altersgruppe zu und schliessen Sie neue Freundschaften!